Die Vasallen-Staaten des Warschauer Vertrages wiesen alle (!) gewaltige Defizite im Waffenhandel auf. Die These des „Kaputtrüstens“ traf auf sie mehr als auf die UdSSR zu.
Sozialismus kaputtgerüstet
Die Vasallen-Staaten des Warschauer Vertrages wiesen alle (!) gewaltige Defizite im Waffenhandel auf. Die These des „Kaputtrüstens“ traf auf sie mehr als auf die UdSSR zu.
Im westlichen Bündnis werden die inneren Widersprüche nicht offen ausgetragen. Das gipfelt auf solch einer Konferenz in Schuldzuweisungen und polemischer Kritik.
Man muss die Standpunkte der russischen Regierung nicht teilen. Doch man sollte sie unbedingt kennen, um die Außenpolitik Russlands realistisch einordnen zu können.
Man kann auch Mitleid mit einer Armee haben, die dilettierende Verteidigungsminister*Innen in Folge hat.
Angesichts der historischen Erfahrungen ist eine politische Kontrolle des Militärs, als einem Hauptinstrument der Macht sowie zentralem Souveränitätsmerkmal von Staaten erforderlich.
Die weltweite Bedeutung des Militärs sinkt weiter. Die Ausgabensteigerungen halten mit dem Wirtschaftswachstum nicht mit.
Allseitige historische Analysen sowie eine konsequent kritisch-realistische Neubewertung der konfrontativen Nachkriegsphase ist notwendig - zur Bildung eines neuen Vertrauens.
Sie müssen aufeinander zugehen, sie müssen verhandeln. Durch Vor-Ort-Kontrollen und Gesprächen kann der INF-Vertrag wieder in Gang gesetzt werden.
Man muss die Standpunkte Russlands nicht teilen, man sollte sie aber unbedingt kennen. Nur so kann Verständigung und Frieden geschaffen werden.
Der Gipfel ist mit Erfolg gescheitert! Nach über 60 Jahren Konfrontation beginnt ein Prozess zur Lösung des Koreakonfliktes.