Der „deutsche Weg“ durch die Jahrhunderte hat eine neue Fassette bekommen. Die militärpolitische Wandlung ist überdeutlich.
Deutsche Militärpolitik im Umbruch
Der „deutsche Weg“ durch die Jahrhunderte hat eine neue Fassette bekommen. Die militärpolitische Wandlung ist überdeutlich.
Die Konstruktion eines neuen "Kalten Krieges" führt in die Irre. Sie unterschlägt umfassende Kooperationen, ist einseitig militaristisch und löst keine Probleme der Gegenwart.
Seit Erfindung der Atombombe wurde kein Nuklearkrieg geführt. Wesentlich dafür sind die Unkalkulierbarkeit und die existenzbedrohenden Folgen für die Konfliktgegner.
Die internationale Gemeinschaft erwartet von Deutschland kraftvolle Beiträge zur Lösung globaler Fragen. Die Regierung ist diesem nicht gewachsen.
Die Militärakademie der NVA wirkte über drei Jahrzehnte als Lehr- u. Forschungs-institution. Eine Leistungsbilanz zur Akademie ist überfällig
Die angedrohte Kündigung des INF-Vertrages durch die USA ist nicht das letzte Wort. Es wird eine Fortsetzung der Abrüstung geben - auch unter Trump. Ein Treffen mit Putin ist schon vereinbart.
Keine Nuklearmacht strebt einen atomaren Konflikt an. Die Atomwaffen sollen - neben der Abschreckung - die eigene Bevölkerung diziplinieren und Einnahmen für das Militär sicherstellen.
Die Handlungsmuster der nuklearen „Abschreckung“ sind neu zu bewerten. Die realpolitischen Erfolge der Abrüstung sind fortzuführen.
Die Position Europas in der Welt verändert sich. Deutschland und Frankreich sind die Schlüsselstaaten einer neu zu gestaltenden EU-Strategie. EurAsien gehört die Zukunft.
Die Weltlage spitzt sich zu. Wirtschaftliche Konfrontation sowie Regionalkriege bestimmen die Außenpolitik. Ein neuer Dialog der Großmächte ist notwendig.