Im westlichen Bündnis werden die inneren Widersprüche nicht offen ausgetragen. Das gipfelt auf solch einer Konferenz in Schuldzuweisungen und polemischer Kritik.
Innere Gegensätze des Westens
Im westlichen Bündnis werden die inneren Widersprüche nicht offen ausgetragen. Das gipfelt auf solch einer Konferenz in Schuldzuweisungen und polemischer Kritik.
Die gegenwärtige Situation erinnert an die 1980er Jahre. Man beobachtet sich mit wachsendem Misstrauen und überzogener Bedrohungswahrnehmung.
Der „deutsche Weg“ durch die Jahrhunderte hat eine neue Fassette bekommen. Die militärpolitische Wandlung ist überdeutlich.
Die Kanzlerin kann von der nüchternen Politik ihrer Vorgänger lernen. Realismus statt selbstgenügsame moralisierende Überheblichkeit.
Keine Nuklearmacht strebt einen atomaren Konflikt an. Die Atomwaffen sollen - neben der Abschreckung - die eigene Bevölkerung diziplinieren und Einnahmen für das Militär sicherstellen.
Der Wahlsieg von Trump führt zu Veränderungen der US-amerikanischen Außenpolitik. Um die Neujustierung toben heftige Auseinandersetzungen in den Eliten.
Die Handlungsmuster der nuklearen „Abschreckung“ sind neu zu bewerten. Die realpolitischen Erfolge der Abrüstung sind fortzuführen.
Bedrohungen kommen nicht von außen - Sondern aus dem markwirtschaftlichen Systems, in dem die Führungskräfte gefangen sind.
Die Ausrichtung der Bundeswehr seit 1990 führte in eine Sackgasse. Ein friedenspolitischen Engagement unter der UN ist notwendig.
Kritische Anmerkungen zu den Verteidigungspolitischen Richtlinien - 8 Forderungen zur Herstellung der Nichtangriffsfähigkeit.