Die weltweite Bedeutung des Militärs sinkt weiter. Die Ausgabensteigerungen halten mit dem Wirtschaftswachstum nicht mit.
Globale Hochrüstung statt Friedensdividende
Die weltweite Bedeutung des Militärs sinkt weiter. Die Ausgabensteigerungen halten mit dem Wirtschaftswachstum nicht mit.
Allseitige historische Analysen sowie eine konsequent kritisch-realistische Neubewertung der konfrontativen Nachkriegsphase ist notwendig - zur Bildung eines neuen Vertrauens.
Sie müssen aufeinander zugehen, sie müssen verhandeln. Durch Vor-Ort-Kontrollen und Gesprächen kann der INF-Vertrag wieder in Gang gesetzt werden.
Man muss die Standpunkte Russlands nicht teilen, man sollte sie aber unbedingt kennen. Nur so kann Verständigung und Frieden geschaffen werden.
Die Friedensfrage verlangt von Deutschland und der EU nicht nur ein neues Verhältnis zu Russland, sondern auch zu den USA.
Die gegenwärtige Situation erinnert an die 1980er Jahre. Man beobachtet sich mit wachsendem Misstrauen und überzogener Bedrohungswahrnehmung.
Honecker forderte bereits 1987: "Das Teufelszeug muss weg." Es war damals richtig und ist es heute auch. WeltTrends liefert dafür die Argumente.
Der „deutsche Weg“ durch die Jahrhunderte hat eine neue Fassette bekommen. Die militärpolitische Wandlung ist überdeutlich.
Die Konstruktion eines neuen "Kalten Krieges" führt in die Irre. Sie unterschlägt umfassende Kooperationen, ist einseitig militaristisch und löst keine Probleme der Gegenwart.
Seit Erfindung der Atombombe wurde kein Nuklearkrieg geführt. Wesentlich dafür sind die Unkalkulierbarkeit und die existenzbedrohenden Folgen für die Konfliktgegner.