Die Konstruktion eines neuen "Kalten Krieges" führt in die Irre. Sie unterschlägt umfassende Kooperationen, ist einseitig militaristisch und löst keine Probleme der Gegenwart.
Neue Narrative für den Frieden!
Die Konstruktion eines neuen "Kalten Krieges" führt in die Irre. Sie unterschlägt umfassende Kooperationen, ist einseitig militaristisch und löst keine Probleme der Gegenwart.
Seit Erfindung der Atombombe wurde kein Nuklearkrieg geführt. Wesentlich dafür sind die Unkalkulierbarkeit und die existenzbedrohenden Folgen für die Konfliktgegner.
Die angedrohte Kündigung des INF-Vertrages durch die USA ist nicht das letzte Wort. Es wird eine Fortsetzung der Abrüstung geben - auch unter Trump. Ein Treffen mit Putin ist schon vereinbart.
Keine Nuklearmacht strebt einen atomaren Konflikt an. Die Atomwaffen sollen - neben der Abschreckung - die eigene Bevölkerung diziplinieren und Einnahmen für das Militär sicherstellen.
Die Handlungsmuster der nuklearen „Abschreckung“ sind neu zu bewerten. Die realpolitischen Erfolge der Abrüstung sind fortzuführen.
Kritische Anmerkungen zu den Verteidigungspolitischen Richtlinien - 8 Forderungen zur Herstellung der Nichtangriffsfähigkeit.